Diese Studie sollten sich alle PR-Verantwortlichen durchlesen:
PR-Journal - djd-Umfrage zeigt: Journalisten pfeifen auf Redaktionsbesuche.
Nicht geliebt, aber gebraucht: PR-Material wird von Redakteuren akzeptiert, wenn der Nutzen stimmt. Laut einer Umfrage der deutschen journalisten dienste, Reichenberg unter rund 270 Journalisten aus dem Ressort Verbraucher- und Servicethemen zeigen die Redaktionen ein besonders großes Interesse an kostenfreien Bildern. Befragt nach der Wichtigkeit verschiedener PR-Materialien für die eigene Arbeit, erhielt kostenfreies Fotomaterial eine 4,3 auf einer Skala von 1 (unwichtig) bis 6 (absolut wichtig). Redaktionell aufgemachte Texte wurden mit 4,1, Pressekonferenzen mit 3,4 und Unternehmensbroschüren mit 3,0 bewertet. Am Ende der Skala landeten Redaktionsbesuche mit einer matten 2,7.
Noch eindeutiger urteilten die Journalisten über Dinge, die sie an PR-Material am meisten stören. Mit 5,2 von maximal 6 Punkten (stört sehr) liegen PR-Texte ohne Nachrichtengehalt ganz oben auf der Frustliste. Bemerkenswert: Die Verwendung nicht nachvollziehbarer Superlative und unklare Quellenangaben nerven mit einer glatten 5,0 noch schlimmer als beispielsweise die mehrmalige Nennung des Produktnamens bzw. des Unternehmens (4,2) im gelieferten PR-Text.