PR-Interview: Henriette fragt, Hospitantin Almut gibt Antwort

Cara, Henriette, Almut Sichler und Anne (v.l.n.r.)

Cara, Henriette, Almut und Anne (v.l.n.r.)

In dieser Woche durften wir Almut Sichler in unserer Agentur als Hospitantin begrüßen. Almut hat Germanistik und Kommunikationswissenschaften studiert und promoviert derzeit an der Universität Rostock am Institut für Medienforschung zu Genderspezifika in der Online-Kommunikation. Parallel dazu führt sie unter anderem Lehrveranstaltungen zur Mediennutzung und zu PR- und Öffentlichkeitsarbeit durch.

Wir haben Almut auf den Zahn gefühlt und ihr ein paar spannende Antworten zum Thema PR entlocken können.

Henriette: Liebe Almut, laut deines Lebenslaufs hast du beruflich schon Einiges erlebt, was hat dir am meisten Spaß gemacht?

Almut: Eigentlich hatte ich an den meisten beruflichen Stationen Spaß. Sowohl die Erfahrungen im Bereich PR, die ich sowohl in kleinen Start-ups als auch in größeren Unternehmen sammeln konnte, waren sehr gewinnbringend und bereichern vor allem meine Lehre auf diesem Gebiet. Seit einigen Jahren liegt mein Schwerpunkt allerdings in der Wissenschaft und Forschung, was mich ebenfalls nach wie vor sehr begeistert.

Henriette: Welches Thema hast du in deiner Masterthesis bearbeitet und weshalb?

Almut: Meine Masterarbeit hat sich mit Anrede- und Verabschiedungsformeln in der universitären E-Mail-Kommunikation beschäftigt. Ich wollte herausfinden, ob die Verwendung unangemessener Grußformeln zu Disharmonien im universitären Klima führt. Das hat zu sehr spannenden Ergebnissen geführt und mich noch einmal mehr für die Herausforderungen in der interpersonellen Kommunikation sensibilisiert.

Henriette: Was hat dich dazu bewegt, PR an der Universität zu lehren?

Almut: Das hat sich aus meinen praktischen Erfahrungen heraus ergeben. Ich finde das Thema spannend – sowohl aus praktischer als auch aus wissenschaftlicher bzw. theoretischer Perspektive.

Henriette: Welche Bereiche der PR-Arbeit interessieren dich besonders?

Almut: Im Moment interessiere ich mich insbesondere für Personality-PR. Das entspringt dem Umstand, dass ein Themenabschnitt meines Einführungsseminars zu PR sich mit Eigen-PR beschäftigt, um die Studierenden optimal für den Einstieg ins Berufsleben vorzubereiten und es ihnen zu erleichtern, sich gut auf dem Arbeitsmarkt zu positionieren.

Henriette: Welche Bereiche der PR-Arbeit sollte man unbedingt in der Praxis kennenlernen, die nicht gelehrt werden können?

Almut: Prinzipiell sind ja Lehrveranstaltungen an der Uni eher theoretisch orientiert bzw. dienen dazu, Grundlagen zu vermitteln, vor allem in den ersten Semestern. Praktika, Nebenjobs oder eine freie Mitarbeit sind unabdingbar für Studierende, die später einmal in dieser Branche Fuß fassen wollen. Deswegen sehen auch die meisten Studienpläne zumindest ein Pflichtpraktikum im Laufe des Studiums vor.

Henriette: Was hat dich überrascht, während deiner Hospitanz bei FrauWenk +++?

Almut: Überrascht hat mich vorrangig das harmonische Arbeitsklima. Agenturen eilt ja häufig der Ruf voraus, von einem eher hektischen, deadlinedominierten Alltag geprägt zu sein, der wenig Fokus auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erlaubt. Es war schön für mich zu sehen, dass es auch andere Modelle geben kann.

Henriette: Welche Erfahrungen nimmst du als Hospitantin bei Frau Wenk +++ mit?

Almut: Eine erfreuliche Erfahrung war für mich auf jeden Fall, erneut festzustellen, dass meine Seminare sowohl inhaltlich als auch konzeptionell in die richtige Richtung gehen und ich Studierenden damit eine Hilfestellung geben kann, um erfolgreich Praktika oder Volontariate zu absolvieren. Für mich persönlich nehme ich die Erkenntnis mit, dass es im Bereich PR mehrere berufliche Optionen gibt, sei es als freie Mitarbeiterin in einer Agentur oder in der PR-Abteilung eines Unternehmens, die möglicherweise für mich nach der Promotion interessant sein könnten.


Verwandte Artikel

Henriette Rose absolviert seit Juni 2015 bei Frau Wenk +++ ihr PR-Volontariat. Sie studierte Medien und Information an der HAW in Hamburg. In ihrer Bachelorarbeit befasste sie sich mit dem Thema Kooperationen zwischen YouTube-Bloggern und der Beautyindustrie. Erste Erfahrungen im Bereich Online Marketing sammelte sie als Werkstudentin in der Online-Redaktion des Hamburger Start-Ups Content Fleet.

Weitere Artikel von Henriette Rose

Dies ist ein Service der Agentur Frau Wenk+++ PR & Marketing für die digitale Welt aus Hamburg