Social Posts: „Finger weg von der vollen Stunde“

Bernadette Brown gibt Tipps, wie Brands den besten Zeitpunkt für Social Posts finden (Bild: Socialbakers)

Bernadette Brown gibt Tipps, wie Brands den besten Zeitpunkt für Social Posts finden (Bild: Socialbakers)

Posts zur vollen Stunde: Diesen Kardinalfehler begeht ein Großteil der Marken in Social Media. Denn zum einen sind Nutzer zu unterschiedlichsten Zeiten online. Social-Media-Teams posten also mit dieser Logik häufig am Nutzer vorbei. Zum zweiten konkurrieren Brands – wenn alle zur geschlagenen Stunde veröffentlichen – massiv um die Aufmerksamkeit in der Timeline. „Finger weg von der vollen Stunde, und dasselbe gilt für die Minuten unmittelbar davor und danach“, rät Bernadette Brown, Vice President DACH & Benelux bei Socialbakers. Aber wann ist stattdessen die beste Zeit?

„Timing ist entscheidend für erfolgreiches Social-Media-Marketing, ganz egal, ob es um chronologische oder algorithmusbasierte Newsfeeds geht“, betont Brown. Ein guter Zeitpunkt für das Veröffentlichen hängt vom jeweiligen Social Network, der Branche und den unterschiedlichen Interessengruppen einer Marke ab. Mittels folgender drei Metriken können Social-Media-Teams jedoch für jeden Post den richtigen Zeitpunkt finden.

1. Engagement vergangener Posts
Am einfachsten ist der Blick in historische Daten. Verschaffen Sie sich einen Überblick darüber, welche Ihrer Posts zu welchen Zeiten besonders gut performt haben. Aber: Dass Timing nicht alles ist und Qualitäts-Content mitunter auch losgelöst vom Zeitpunkt gut performt, sollten Sie berücksichtigen. Streichen Sie diese Ausreißer-Posts bewusst aus Ihrer Analyse.

2. Facebooks „When your Fans are online“
Das Engagement auf eigene Posts allein zeigt noch kein Gesamtbild. Wenn Sie noch nie gegen 8:20 Uhr veröffentlicht haben, wie sollten Sie dann wissen, dass das die perfekte Zeit ist? Ziehen Sie dafür am besten eine von Facebook bereitgestellte Metrik namens „When your Fans are online“ hinzu und kombinieren Sie es mit Nutzer-Engagement im Tagesverlauf.

3. Das Engagement der Konkurrenz
Social-Media-Gewohnheiten variieren stark zwischen verschiedenen Nutzergruppen – jede Community hat ihre eigenen Aktivitätsphasen. Beobachten Sie daher auch anhand Ihrer Konkurrenz-Seiten, wann Ihre Community aktiv ist.

4. Post Predictions
Ein guter Algorithmus, der auf einen umfangreichen Datenpool aufsetzt, kann Ihnen mit entsprechenden Vorhersagen die Auswahl des Zeitpunkts erleichtern.  Achten Sie deshalb bei der Auswahl Ihres Social-Media-Analyse- und Optimierungstools auf die Auswahl und Güte solcher Prädiktionsalgorithmen. Socialbakers beispielsweise stellt mit PrimeTime einen selbstlernenden Algorithmus für Facebook bereit, der die optimale Veröffentlichungszeit für jeden einzelnen Post jeder von Ihnen betreuten Seite analysiert.


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Stefanie Müller ist seit Januar 2016 PR-Redakteurin bei der Agentur Frau Wenk +++. Erste PR-Erfahrungen sammelte sie bei Faktor 3. Ihr Volontariat absolvierte sie in der Fachredaktion von OnetoOne, wo sie sich unter anderem Kenntnisse der AdTech-Branche und Internetwirtschaft aneignete. Dort war sie zuletzt als Redakteurin für Print und Online tätig.

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Dies ist ein Service der Agentur Frau Wenk+++ PR & Marketing für die digitale Welt aus Hamburg