CXO-Panel: Werbung zu EM und Olympia ist ein Muss

Sportliche Großereignisse locken zigtausende Zuschauer in die Stadien. Wer nicht libe davei sein kann verfolgt das Geschen im TV oder im Internet (Bild: Rainer Sturm /Pixelio)

Sportliche Großereignisse locken zigtausende Zuschauer in die Stadien. Wer nicht live davei sein kann verfolgt das Geschehen im TV oder im Internet (Bild: Rainer Sturm /Pixelio)

Im Rahmen des CXO-Panels befragt die Agentur Frau Wenk jeden Monat wichtige Führungskräfte der Digitalwirtschaft zu einem aktuellen Netzthema. Diesmal beschäftigt sich das Panel damit, ob sich Werbung zu sportlichen Großereignissen wie der UEFA Europameisterschaft und Olympia lohnt. Am 10. Juli 2016 sahen 17,68 Millionen Deutsche das Fußball-EM-Finale im Fernsehen. Nun ist die Europameisterschaft vorbei und schon stehen wir in den Startlöchern für Olympia in Rio. Viele Marken treten hier als Sponsoren auf oder sind auf der Bande in den Stadien zu sehen. Ein solcher Werbeplatz verschlingt jedoch eine Menge Budget. Und die Chance, neben all den anderen Werbungtreibenden unterzugehen, ist groß. Lohnt sich solch eine Werbeplatzierung für Unternehmen?

Fast die Hälfte der befragten Digital-Entscheider sagt, dass Werbung zu großen sportlichen Events sein muss und weitere 13 Prozent glauben an die Werbewirkung im Zuge der EM. Christian Schmidt, CEO von CleverReach, erläutert diese Meinung: „Großereignisse erreichen und bewegen die Masse. Es sind hilfreiche Anlässe für die Kommunikation und Gelegenheiten, um sich einer großen Menschenmenge zu präsentieren.“ 39 Prozent finden Werbung im Rahmen von EM, Olympia und Co. hingegen sinnlos und raten dazu, antizyklisch zu werben, um eher aufzufallen.

Ist es sinnvoll Werbung anlässlich sportlicher Großereignisse wie EM und Olympia zu schalten?

Thomas Kabke-Sommer, Geschäftsführer, Kontor Digital Media: „Unternehmen sind gut beraten, im digitalen Raum rund um EM oder Olympia die Nutzer entweder mit einem persönlichen Mehrwert zu erreichen, oder mit gut gemachter Unterhaltung, die Viralität ermöglicht. Alles andere ist ‚verbranntes‘ Investment.“

Harald Fortmann, Director Executive Search, Dwight Cribb: „Werbung während solcher Sportgroßereignisse geht unter und lässt sich selten einer Marke zuordnen. Geschickter ist es, konkrete Situationen in der Online-Kommunikation aufzunehmen, sprich unerwartete Ereignisse wie Islands Durchmarsch in der Fußball-Europameisterschaft, und darauf kommunikativ einzugehen und die User zu involvieren.“


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Stefanie Müller ist seit Januar 2016 PR-Redakteurin bei der Agentur Frau Wenk +++. Erste PR-Erfahrungen sammelte sie bei Faktor 3. Ihr Volontariat absolvierte sie in der Fachredaktion von OnetoOne, wo sie sich unter anderem Kenntnisse der AdTech-Branche und Internetwirtschaft aneignete. Dort war sie zuletzt als Redakteurin für Print und Online tätig.

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