Digitale Top-News: Geringere Börsenzuwächse, Adtech-Renaissance, Fake-News

2017 werden für die Tech-Giganten geringere Börsenzuwächse erwartet (Bild: <a href="https://visualhunt.com/profile/rick-tap/">Rick Tap</a> via <a href="https://visualhunt.com/">Visual Hunt</a>)

2017 werden für die Tech-Giganten geringere Börsenzuwächse erwartet (Bild: Rick Tap via Visual Hunt)

Was bringt uns das neue Jahr? Einem Medienbericht von t3n zufolge sind die fetten Jahre für Alphabet, Amazon und Facebook an der Wall Street jedenfalls vorbei. Unterdessen spricht sich AppNexus-Gründer Brian O’Kelley in einem Blogpost für eine Adtech-Renaissance aus. Diese „Wiedergeburt“ soll allerdings ohne die Riesen Facebook und Alphabet vonstattengehen. Was diese Woche sonst noch in der digitalen Welt geschah, lesen Sie in unserem Wochennews.

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Margere Zeiten an der Börse für Alphabet, Amazon und Facebook erwartet
Das Internet-Trio Alphabet, Amazon und Facebook konnte 2016 wieder ein enormes Wachstum in der Geschäftsentwicklung vorweisen, an der Wall Street performten sie hingegen weit weniger spektakulär. Amazon beendete das Börsenjahr mit einem Plus von knapp elf Prozent, Facebook legte lediglich zehn Prozent zu und die Alphabet-Aktionäre konnten sich lediglich über ein Plus von weniger als zwei Prozent freuen. Die Zeit der ganz großen Gewinne ist offenbar vorbei, künftig dürfte ein Kampf um ein- bis knapp zweistellige Kurszuwächse zur Norm werden. Das hat in der Vergangenheit auch schon Apple, der derzeit wertvollste Konzern der Welt, gezeigt. Seit einigen Jahren arbeitet sich der Tech-Gigant bereits an einer Kursschwelle von 100 Dollar ab.
T3n.de

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AppNexus Gründer will eine Adtech-Renaissance
„Das Internet braucht eine Adtech-Renaissance“, schreibt AppNexus Co-Founder Brian O’Kelley auf seinem Blog. Diese „Wiedergeburt“ sollte auf echtem Mehrwert für Publisher und Marketer basieren und werde nicht von Facebook oder Alphabet ausgehen. Google und Facebook würden in ihrer Rolle als Publisher jeden Online-Werbe-Dollar aufnehmen, was für niemanden gut sei, weder für die Gesellschaft, noch die Kunst, Politik, Literatur oder den Journalismus, so O’Kelley in seinem Blogpost.
Bokonads.com

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Kampf gegen Fake-News
Die Diskussion um Fake-News geht in die nächste Runde und Facebook lässt seinen Worten Taten folgen. In den vergangenen Wochen ist eine starke Begriffsvermischung zu beobachten gewesen, was eigentlich unter Fake-News zu verstehen sei. Unterdessen werden immer neue Vorschläge zur Bekämpfung von unwahren Neuigkeiten seitens der Parteien und Bundesregierung vorgetragen. Auch das soziale Netzwerk Facebook wird aktiv und startet ein Journalismus-Projekt. Gemeinsam mit Medienunternehmen sollen hierbei neue Nachrichten-Produkte erarbeitet werden.
Netzpolitik.org, Internetworld.de

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Facebooks Head of Advertising sieht Mobile und Personalisierung weiter im Aufwind
Facebooks Werbechef Andrew Bosworth hat sich für dieses Jahr vorgenommen, die Plattform für die User noch nützlicher zu machen, wie er in einem Interview mit Ad Week verriet. Hierbei soll das Smartphone eine entscheidende Rolle spielen, doch bislang wird es seiner Meinung nach noch nicht annähernd so oft genutzt, wie es sollte. Hyperlokalisierung sei daher der nächste Schritt, so Bosworth. Dies soll es Facebook ermöglichen, Usern beim Kauf zu unterstützen, unter anderem indem individuell zugeschnittene Empfehlungen ausgesprochen werden und Produkte direkt aus der App heraus erworben werden können.
Adweek.de

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LinkedIn und Ebay unterstützen Initiative für ethische KI
Die fortschreitenden Entwicklungen im Bereich künstlicher Intelligenz (KI) gehen auch einher mit ethischen Bedenken. Wie weit darf der Einsatz der Technologie gehen? Ebay und LinkedIn haben nun mehrere Millionen US-Dollar gespendet und unterstützen damit einen neuen Stiftungsfonds für die Forschung über KI und Ethik. Das Geld soll in verschiedene Projekte fließen. Verwaltet wird der „Ethics and Governance of Artificial Intelligence Fund“ vom MIT Media Lab, dem Berkman Klein Centre an der Harvard Universität sowie den Hauptspendern.
Heise.de

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Stefanie Müller ist seit Januar 2016 PR-Redakteurin bei der Agentur Frau Wenk +++. Erste PR-Erfahrungen sammelte sie bei Faktor 3. Ihr Volontariat absolvierte sie in der Fachredaktion von OnetoOne, wo sie sich unter anderem Kenntnisse der AdTech-Branche und Internetwirtschaft aneignete. Dort war sie zuletzt als Redakteurin für Print und Online tätig.

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Dies ist ein Service der Agentur Frau Wenk+++ PR & Marketing für die digitale Welt aus Hamburg