Was sich auch 2017 im Online Marketing NICHT ändern wird

Experten verraten, was sich auch 2017 nicht ändern wird. / Credit: S. Hofschlaeger / pixelio.de

Ende 2016 und Anfang 2017 gab es wieder viele Ausblicke und Prognosen, was sich 2017 ändern wird. Um nur einige zu nennen: onlinemarketing.de mit 12 Technologie-Trends, die das Online Marketing 2017 dominieren, e-commerce-magazin.de mit Top Trends und Tipps für 2017, internetworld.de mit Online Marketing 2016 und 2017: Was war, was kommt?, acquisa mit Was Marketing und Vertrieb im Jahr 2017 antreibt. Wir haben uns stattdessen mal umgehört und nachgefragt, was sich auch in diesem Jahr im Online Marketing NICHT ändern wird.

Hier eine kleine Zusammenstellung:

 

Patrik Schwanecke, Geschäftsführer DACH bei Ligatus

Patrik Schwanecke, Geschäftsführer DACH bei Ligatus

Patrik Schwanecke, Geschäftsführer DACH bei Ligatus: „Das Werbeumfeld ist nach wie vor der entscheidende Faktor für den Kampagnenerfolg. Auch unter Berücksichtigung der weiterhin wachsenden Bedeutung von Big Data und Programmatic wird das Umfeld maßgeblich für die Relevanz der Markenbotschaft sein und somit die Werbewirkung positiv beeinflussen.“

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Ben Prause, Geschäftsführer, eprofessional

Ben Prause, Geschäftsführer, eprofessional

Ben Prause, Geschäftsführer bei eprofessional: 

„Das Problem der zunehmenden technischen Komplexität im Digitalen Marketing wird bleiben. Marketingverantwortliche müssen weiter am Ball bleiben und den Fragen nachgehen, welche neuen Technologien relevant für ihre Unternehmen sind und welche sie weiterbringen. Wichtig bleibt auch, nicht jedem Buzz und jedem vermeintlichen Heilsbringer hinterher zu rennen, sondern herauszufiltern, was Substanz hat.“

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Christian Schmidt, Geschäftsführer von CleverReach

Christian Schmidt, Geschäftsführer von CleverReach

Christian Schmidt, Geschäftsführer von CleverReach: 

„Totgesagte leben länger: Auch 2017 bleibt E-Mail-Marketing der wichtigste Umsatztreiber im Marketing-Mix. Insbesondere der Online-Handel profitiert von den Möglichkeiten automatisierter E-Mail-Kampagnen und generiert den Großteil seiner Umsätze darüber. Viele Marken haben erkannt, dass das Prinzip „Mehr Likes“ kein Treiber für die Entwicklung von Kundenbeziehungen ist. Und auch das Aufspringen auf neue Social-Media-Plattformen kostet erst einmal nur Zeit und bringt noch keinen einzigen Cent ein. 2017 werden wieder neue Netzwerke aus dem Boden schießen, die als Kommunikations- und Marketing-Kanäle gehypt werden. Auch so eine Konstante.“

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Christian Griesbach, Managing Director DACH & Eastern Europe bei Teads

Christian Griesbach, Managing Director DACH & Eastern Europe bei Teads

Christian Griesbach, Managing Director DACH & Eastern Europe bei Teads:

„Bewegtbild wird den Werbemarkt weiter dominieren. Neue, innovative Formate wie Outstream werden dazu maßgeblich beitragen und dadurch an Bedeutung gewinnen. Darüber hinaus wird der Nutzer weiter im Fokus der Werbeausspielungen stehen. Das gilt vor allem für Bewegtbild, das vermehrt auf mobilen Geräten an Reichweite gewinnt. Nur wer hier nutzerfreundliche Formate anbietet, wird sich im Markt dauerhaft etablieren und dabei helfen, die Adblocker-Rate zu reduzieren.“

 

Bert Bröske, Marketing Director Northern Europe, Oracle Marketing Cloud

Bert Bröske, Marketing Director Northern Europe, Oracle Marketing Cloud

Bert Bröske, Marketing Director Northern Europe, Oracle Marketing Cloud:

„Die Fragmentierung der Werbekanäle wird auch 2017 Bestand haben und sich noch weiter verstärken. Konnte man sich in der Vergangenheit vielleicht auf ein großes soziales Netzwerk in seiner Werbestrategie verlassen, werden nun immer mehr und verschiedene Netzwerke benötigt, um wirklich alle Zielgruppen erreichen zu können. Möchte man beispielsweise eine sehr junge Zielgruppe erreichen, ist Facebook nicht mehr unbedingt das erste Mittel der Wahl, sondern eine Mischung aus Instagram, Snapchat, Musically oder weiteren Netzwerken wird benötigt. Die Konsequenz daraus: Manuell lässt sich solch eine Strategie schon längst nicht mehr umsetzen. Ohne einen soliden programmatischen Ansatz kombiniert mit einer zentralen verlässlichen Datenquelle werden die Streuverluste zu groß und die Konkurrenz gewinnt einen Vorsprung.“

 

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