d3con 2017 – Eine Konferenz für die Programmatic Learning Curve

Wenn die dmexco das Klassentreffen und die Online Marketing Rockstars die Pep-Rally der Digital-Marketing-Branche sind, dann ist die d3con ihr Empowerment- und Weiterbildungs-Hub. Zum siebten Mal vermittelte die Hamburger Konferenz in der vergangenen Woche State-of-the-Art-Wissen und Trends aus den Bereichen Data Driven und Programmatic Advertising an Lösungsanbieter, Agenturen und Werbungtreibende.

In diesem Jahr jedoch war das Team um Initiator Thomas Promny noch ambitionierter: Man wollte nicht weniger als die steilste Learning-Curve für die Besucher herausholen. Programmatic-Einsteiger schwor die d3con mit dem kostenlosen E-Book „Unkompliziert erklärt: Programmatic Advertising“ von Ralf Scharnhorst auf das Thema ein. Einen Überblick über den aktuellen Stand am RTA- und Data-Markt versprach die erstmals veranstaltete d3con University. Am zweiten Tag dann gab es Hot-Topics und Experten-Wissen auf der d3con Konferenz. In zwei Tagen vom Programmatic-Newby zum Allrounder, das war das Versprechen.

d3con University – Programmatic-Basics und Beach-Volleyball

Am Vortag zur Konferenz ließen sich rund 400 Gäste auf der d3con University mit den Programmatic-Basics versorgen. Im Beach Hamburg streckte man die Füße in den Sand und erfuhr Grundlegendes über Fraud Detection, die Customer Journey oder den Werbewirtschaftsmarkt. Zwischendurch konnten die University-Besucher in einer Runde Beachvolleyball mit den Olympiasiegern Julius Brink und Jonas Reckermann die Gehirnwindungen lockern. Am Ende des ersten Tages waren alle locker und bereit für die großen Themen aus Data und RTA.

d3con Konferenz – Ganz großes Kino!

Und die fanden an Tag 2 nicht nur auf der großen Bühne statt, sondern auch auf der großen Leinwand. 100 Speaker trafen in 25 Panels und Vorträgen auf rund 1.800 Besucher. Torsten Schröder (modzero) sorgte mit seiner Argumentation pro Adblocker als Malware-Schutz für hitzige Diskussionen in der Kaffeepause. Das International Experts Panel diskutierte verschiedenste Bereiche des automatisierten Werbehandels. Ryan Cook (Teads) zeigte beispielsweise die komplexeren Anforderungen von Marken im Vergleich zu Agenturen auf. Programmatic Advertising mit einem Direktkunden sei daher fordernder. James Brown (Rubicon Project) zeigte beim Thema Programmatic Guaranteed die Diskrepanz zwischen Werbungtreibenden und Publishern. Während Publisher eine Garantie für vorgehaltene Werbeflächen geben würden, sichern Advertiser derzeit keinesfalls deren Abnahme zu.

Aber Programmatic ist inzwischen auch bei Marken angekommen – entgegen aller Unkenrufe. Alexander Ewig von Media Markt sprach über den gemessenen Impact programmatischer Video-Werbung: Besonders bei spitzen Zielgruppen zeige Online-Video mehr Schlagkraft als TV, der Proven Recall sei insgesamt besser. Und auf dem Brand-Advertisers-Panel berichtete Dagmar Wallat von der comdirekt Bank: Wallat beschloss, die Erfolgschancen von Programmatic Advertising nach dem Motto „Go all-in or go home“ anzugehen. Die Direktbank gab als Test 100 Prozent des Display-Advertising-Budgets auf Programmatic – und hat damit so großen Erfolg, dass sie es auch in Zukunft so belässt.

Bereit für die d3con 2018?

Am 10. und 11. April 2018 geht die d3con in die nächste Runde. Unsere Empfehlung für Besucher: Nutzen Sie beide Eventtage. Die University wird Einsteigern auch im nächsten Jahr den Status quo vermitteln. Für Jobeinsteiger und neue Kollegen ist sie damit ein Muss. Und auf der Konferenz geht auch 2018 um die heißen Trends – das sollte kein Programmatic-Experte verpassen.

betahaus
hamburg BVMW

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Kristin Steppeling ist PR Consultant bei der Agentur Frau Wenk +++. Das Internet bedeutet für sie die Entwicklung ständig neuer technologischer und wirtschaftlicher Möglichkeiten – verbunden mit dem Wunsch, dass Gesellschaft, Wirtschaft und Politik jetzt die richtigen Weichen stellen, diese zu nutzen.

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