C-Level-Update: Googles Brand-Safety-Maßnahmen, AR auf dem Vormarsch, Chatbots mutiger einsetzen

Google hat mehrere Maßnahmen umgesetzt, die die Umfeldkontrolle bei YouTube fördern (Bild: Photo credit: <a href="https://www.flickr.com/photos/neontommy/5453704401/">Neon Tommy</a> via <a href="https://visualhunt.com/re/a5652f">Visual hunt</a> / <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/"> CC BY-SA</a>)

Google hat mehrere Maßnahmen umgesetzt, die die Umfeldkontrolle bei YouTube fördern sollen (Bild: Neon Tommy via Visual hunt / CC BY-SA)

Google startet immer mehr Maßnahmen zur besseren Umfeldkontrolle auf YouTube. Ob die vergraulten Werbekunden damit besänftigt werden können? Laut einer Trendumfrage von uns unter 50 Marketing-Entscheidern, gehen zwei Drittel davon aus, dass bei deutschen Marken Budgetkürzungen möglich sind. Nur für ein Fünftel glauben, es bleibt alles beim Alten.

Die Technologie Augmented Reality wird zu einem wichtigen Zukunftsthema und wird laut Experten künftig für die Industrie eine Schlüsselrolle spielen, sie prognostizieren den Tech-Unternehmen Milliardengewinne. Was die Branche diese Woche noch bewegt hat, lesen Sie in unserem C-Level-Update (hier abonnieren).

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Die neuesten Entwicklungen zum YouTube-Boykott
Der YouTube-Boykott ist seit einigen Wochen das Top-Thema in den Fachmedien. Digiday gibt in einem Artikel einen Überblick zum Problem, den unterschiedlichen Interessen und wagt einen Ausblick über die weitere Entwicklung. Außerdem wurde bekannt, dass Google nun mit dem Marktforscher Comscore zusammenarbeitet. Dieser soll die Sicherheit von Werbeumfeldern bei YouTube unabhängig verifizieren. Darüber hinaus will Google sein Partnerprogramm schärfer kontrollieren und nur noch Kanäle mit mehr als 10.000 Views aufnehmen. Kanäle mit weniger Views werden werbefrei.
Digiday.com, Internetworld.de, Businessinsider.de

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Die Zukunftstechnologie AR ist auf dem Vormarsch
Augmented Reality (AR) ist ein starker Zukunftsmarkt, folgt man einer aktuellen Analyse von IDC. Die US-Beratungsfirma prognostiziert, dass im Jahr 2021 etwa 50 Milliarden Dollar mit AR-Headsets erwirtschaftet werden. Auch die großen Tech-Unternehmen haben AR schon im Blick und experimentieren mit der Technologie.
Horizont.net

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Mehr Mut beim Einsatz von Chatbots zeigen
Chatbots waren das Hype-Thema im vergangenen Jahr. So richtig in Fahrt gekommen ist das Thema allerdings noch nicht. Conversable-CEO Ben Lamm meint, dass sich Unternehmen darauf fokussieren sollten, was die Technologie für die Customer Experience tun kann und nicht darauf, was sie für die Tech-Welt bedeutet. Er fordert Unternehmen dazu auf, mehr Mut beim Einsatz von Chatbots an den Tag zu legen. Der Artikel bietet darüber hinaus einen guten Überblick über die Bot Landscape in Form einer Infografik.
Linkis.com

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Regierung beschließt das Ende der Störerhaftung
Die Bundesregierung hat den Weg zur endgültigen Abschaffung der sogenannten Störerhaftung für Anbieter öffentlicher WLAN-Netze geebnet. Das Bundeskabinett verabschiedete diese Woche einen entsprechenden Gesetzentwurf von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD). Dieser soll die noch verbleibenden Rechtsrisiken für die Anbieter beseitigen. Künftig soll eine Vergabe von Passwörtern nicht mehr nötig sein.
Faz.net

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Anti-Hassrede-Gesetz: Es geht nur gemeinsam
Der Kampf gegen Hate Speech ist nur gemeinsam mit den Unternehmen möglich, meint Wired-Journalist Max Biederbeck. Das geplante Gesetz sieht vor, die großen sozialen Netzwerke – Facebook, YouTube, Xing, Twitter – stärker in die Verantwortung zu nehmen. Der Aufschrei der Kritiker hierzu war jedoch groß. Nach Meinung von Biederbeck ist der Weg Heiko Maas‘, alle Akteure an Bord holen zu wollen, aber der richtige. Es gehe nur mit den sozialen Netzwerken. Sie müssen ein zentraler Bestandteil aller Strategien gegen Hate Speech sein.
Wired.de

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Stefanie Müller ist seit Januar 2016 PR-Redakteurin bei der Agentur Frau Wenk +++. Erste PR-Erfahrungen sammelte sie bei Faktor 3. Ihr Volontariat absolvierte sie in der Fachredaktion von OnetoOne, wo sie sich unter anderem Kenntnisse der AdTech-Branche und Internetwirtschaft aneignete. Dort war sie zuletzt als Redakteurin für Print und Online tätig.

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