C-Level-Update: f8-Fokus auf Augmented Reality, Misstrauen der Deutschen gegenüber IoT, Google stattet Chrome mit Adblocker aus

Facebook stellte auf seiner Entwicklerkonferenz f8 eine AR-Plattform vor. / Photo credit: turkletom via Visualhunt.com / CC BY

Diese Woche stand ganz im Zeichen der f8: Facebook präsentierte auf seiner Entwicklerkonferenz auch 2017 wieder viele Neuigkeiten. Unter anderem wurde eine AR-Plattform vorgestellt, die frei zugänglich sein soll. Das Thema Bots rückte in den Hintergrund. Ähnlich scheint es bezüglich IoT bei den Deutschen zu sein. Laut aktuellen Studien steht die Mehrzahl der Bundesbürger Smart Home und autonomem Fahren misstrauisch gegenüber. Um das Thema Adblocking war es in letzter Zeit ruhiger geworden, nun bieten die große Player aus Werbung und Tech wieder Diskussionsstoff: Unternehmen wie Facebook, Microsoft und Google arbeiten an einer Technologie, die Browser daran hindert unbeliebte Werbeformate auszuspielen. Was die Branche diese Woche noch bewegt hat, lesen Sie in unserem C-Level-Update (hier abonnieren).

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f8: Augmented Reality und direkte Verbindung vom Gehirn zum Computer

Auch in diesem Jahr wurden auf Facebooks Entwicklerkonferenz f8 wieder einige Neuigkeiten vorgestellt. Im Fokus stand Augmented Reality: Mark Zuckerberg möchte die Kamera mit verschiedenen Technologien wie Basic Effects und Precise Locations zur AR-Plattform machen. Das Thema Bots rückte dieses Jahr ein wenig in den Hintergrund. Außerdem gab Facebook bekannt, an einer Technologie zu arbeiten, über die Worte mittels Sensoren direkt aus dem Gehirn auf den Computerscreen gelangen.

Techcrunch.com

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Studien: Deutschen gegenüber Internet of Things misstrauisch

Für den Großteil der Deutschen spielt das Smart Home keine Rolle. Laut einer aktuellen Umfrage von Mindshare befassen sich nur zwei bis acht Prozent der Bundesbürger mit dem Thema. Gründe dazu hat die Studienreihe Purple Fact ermittelt: Jeder Zweite fürchtet sich vor einer ständigen Abhängigkeit der jeweiligen Technik. Zusätzliche Gegenargumente seien die hohen Kosten und die Angst um den Verlust der Privatsphäre. Auch dem autonomen Fahren stehen zwei Drittel der Deutschen misstrauisch gegenüber, so eine Emnid-Umfrage für die Bertelsmann Stiftung. Sechs von zehn Deutschen können sich nicht vorstellen, ein selbstfahrendes Auto zu nutzen. Gründe seien vor allem die Unfallangst und der mögliche Kontrollverlust.

Horizont.net

T3n.de

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Große Player aus Werbung und Tech arbeiten an Adblocker-Technologie

Das Thema um Adblocker ist wieder entfacht: Unternehmen wie Google, Microsoft und Facebook arbeiten an einer Strategie, die von Konsumenten gehassten Werbeformate zu entfernen. Diese wird im Rahmen der Coalition for better Ads entwickelt. Der wahrscheinlichste Ansatz dafür sei der Einsatz von Technologie, der Browser daran hindert, diese auszuspielen. Laut Wall Street Journal plant Google bereits ein Adblocking-Feature für seinen Browser Chrome.

Adage.com

Wsj.com

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Telekoms StreamOn verstößt womöglich gegen Netzneutralität

Der Streaming-Tarif StreamOn der Deutschen Telekom bietet Kunden an, das mobile Abspielen bestimmter Inhalte nicht mehr auf das verfügbare Datenvolumen anzurechnen. Erste Partner sind unter anderem Apple Music, Amazon, Netflix und YouTube. Kritiker sehen die Netzneutralität gefährdet. Denn StreamOn ist nur für die höheren und teureren Tarif-Stufen, nicht aber für die günstigen, kostenlos buchbar. Auch Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries fordert nun die Prüfung durch die Bundesnetzagentur. Die Telekom gab an, die EU-Regeln zur Netzneutralität einzuhalten.

Horizont.net

Heute.de

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Hypethema Chatbots: Es führt kein Weg an Facebook, Google und Amazon vorbei

Alexander Käppler von Diconium Digital Solutions erklärt in seinem Gastbeitrag bei Horizont, wieso eine eigene Chatbot-Software für das Endkundengeschäft keinen Sinn macht.  Bevor Unternehmen mit gut gemeintem Aktionismus starten und individuelle Chatbots entwickeln, sollten sie sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit eines Bots stellen, so Käppler. Er empfiehlt für B2C auf die Technologien von Facebook, Google und Amazon zu setzen. Die Integration unterschiedlichster Chatbots in die Plattformen sei relativ einfach.

Horizont.net


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