Status quo der Professionalisierung im Influencer-Marketing

Björn Wenzel Lucky Shareman Influencer Marketing Agentur Hamburg

Björn Wenzel, Geschäftsführer von Lucky Shareman, klärt Marken über den derzeitigen Professionalisierungsgrad im Influencer-Marketing auf. Bild: Lucky Shareman

Vermarktung, Management, Wertvorstellungen. Die Professionalisierung des Influencer-Marketings schreitet hierzulande zügig voran. Marken und Agenturen müssen den Reifegrad des Instruments kennen, damit die Zusammenarbeit mit Influencern positiv verläuft und ihre Kampagnen erfolgreich werden. Unser Kunde Björn Wenzel, Gründer und Geschäftsführer der Influencer-Marketing-Agentur Lucky Shareman, erklärt fünf Dinge, die Werbungtreibende über den derzeitigen Professionalisierungsgrad im Influencer-Marketing wissen sollten.

1. Agenturvertretungen
Erfolgreiche Influencer jedweder Größe lassen sich zunehmend von Agenturen vertreten, seien es klassische Künstleragenturen oder Influencer-Management-Agenturen. Durch die zwischengeschalteten Vermittler verändert sich die Zusammenarbeit mit dem Influencer in puncto Konditionen, Abrechnung und Kommunikation. Auch die Buchbarkeit wird beeinflusst: Oft schließen Influencer dauerhafte Verträge mit Managements und Brands. Exklusivverträge zwischen einem Influencer und einer einzigen Agentur gehören jedoch weiterhin zur Ausnahme.

2. Vertragswerk
Verträge zwischen Influencern und ihren Vertragspartnern werden zunehmend komplexer. Dies wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst, wie die Zwischenschaltung von Agenturen und längere Vertragslaufzeiten. Zudem werden Nutzungsrechte von Content, der für Kampagnen entsteht, zum Bestandteil von Verträgen. Bilder, Videos und andere Inhalte können durch sogenannte Buy-outs für Werbezwecke von Marken genutzt werden, zum Beispiel für Online-Display-Werbung oder Plakatkampagnen.

3. Vergütung
Mit der vermehrten Nachfrage steigen auch die Preise im Influencer-Marketing. Die Vergütung der Influencer hat sich in den letzten Monaten sehr verändert. Das Prinzip „Lolli gegen Posting“ ist längst Schnee von gestern und auch nicht wertschätzend den Protagonisten gegenüber. Influencer liefern eine Media- und Kreativleistung in Form von Profil, Reichweite, aktiver Community und hochwertigem Content in den verschiedensten Formen. Das muss auch entsprechend vergütet werden. Was eine Influencer-Marketing-Kampagne kostet, kann nie pauschal beantwortet werden und ist abhängig von Faktoren wie der Größe des Influencers und den abgeforderten Leistungen.

Insights Nummer vier und fünf gibt es im Blog von Lucky Shareman.


Verwandte Artikel

Anne-Kathrin Richter ist Senior Digital PR Consultant bei Frau Wenk +++. Das Internet bedeutet für sie die Verkleinerung unserer Welt. "Mit einem Klick läufst du durch die Straßen von Manhattan oder siehst das neueste Kitesurfing-Foto von deiner Freundin, die am anderen Ende der Welt wohnt."

Weitere Artikel von Anne-Kathrin Richter

Dies ist ein Service der Agentur Frau Wenk+++ PR & Marketing für die digitale Welt aus Hamburg